Bisken wie wenze fliechs

Ungefähr so hat ein User im elektroroller-forum.de das Fahren mit einem Elektro-Roller beschrieben. Und das trifft's tatsächlich!

Nachdem ich ja schon kurze Testfahrten mit den elektrischen Rollern meiner Nachbarin und von Reinhard hinter mir habe, bekomme ich heute den Roller aus Ilsdorf geliehen - wahrscheinlich, weil der Roller endlich ein paar Kilometer auf den Tacho bekommen soll. Denn bis heute hat es der kleine Nova eRetro lediglich auf jämmerliche 15 Kilometer gebracht. Schon auf der Überführungsfahrt bringe ich fast die gleiche Kilometerzahl dazu.

Der eRetro ist ja nur ein 45 km/h-Fahrzeug, was wirklich erbärmlich langsam ist. Trotzdem stellt sich schon dabei das in der Überschrift beschrieben Gefühl ein: Bisken wie wenze fliechs.

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Obwohl Reinhard den Roller voll getankt hat und ich nur 13 Kilometer fahre, nähert sich die Akku-Anzeige erschreckend schnell dem roten Bereich. Das ist auch der einzige Grund, warum ich die Überführungsfahrt nicht noch weiter ausdehne. Denn eigentlich war der Plan, über Groß-Eichen, Höckersdorf, Bobenhausen und Sellnrod nach Hause zu fahren. Hab mich dann aber wegen der bedrohlichen Anzeige nicht getraut. Allerdings bin ich die 13 Kilometer auch fast immer Vollgas .... nein, Vollstrom, gefahren.

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Der kleine Roller ist gar nicht mal so häßlich, sogar recht niedlich. Aber er ist auch sehr klein und vieles wirkt chinesisch-billig ausgeführt. Dennoch passt das Preis-Leistungsverhältnis. Und wegen des lautlosen Gleitens bringt das Fahrzeug sogar Spaß beim Fahren. Wenn er wenigstens 60...65 km/h fahren würde, könnte er ein perfektes Fahrzeug für die kurze Strecke sein.

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Obwohl frisch aufgeladen, hänge ich den Roller zu Hause erneut ans Ladegerät. Denn morgen werde ich mich auf eine längere Strecke begeben - wenn es nicht wieder so schüttet wie heute. Und dazu müssen die Blei-Akkus richtig voll sein.

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