Zurück nach Ilsdorf

Sonntag bring ich ihn zurück - das hatte ich Reinhard versprochen, als ich den eRetro abgeholt hatte. Das wäre dann heute, und so mache ich mich gegen 10:30 auf den Weg, um mein Versprechen einzuhalten.

Allerdings nehme ich nicht den direkten Weg, sondern fahre über Bobenhausen nach Ulrichstein, um dann über Ruppertenrod nach Ilsdorf zu gelangen. Das ist zumindest der Plan. Auf dieser Strecke geht es richtig schön bergan bis auf über 600 m. Bin gespannt, wie sich der Elektroantrieb dabei verhalten wird.

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Mit frisch geladenen Akkus und einem endlich frei drehenden Hinterrad starte ich furios in Richtung Bobenhausen. Die ersten richtigen Steigungen beginnen aber schon kurz hinter Sellnrod.

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Und bei Wohnfeld wirds dann richtig steil. Aber nachdem der Roller gestern schon bei geringeren Steigungen bis auf 10 km/h abfiel, hält er heute wesentlich besser durch: Unter 25 km/h fällt der Motor nie. Schätze, dass liegt ausschliesslich an der vorher ständig schleifenden Hinterradbremse.

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Und bei Bobenhausen geht dann die Schweinerei los! Der Himmel verdunkelt sich und sofort fängt es massiv an zu regnen - so heftig, dass ich den Umweg über Ulrichstein abblase. Statt dessen geht es über Kölzenhain nach Groß-Eichen, wo ich am Edeka-Markt Fuchs Schutz suche. Und tatsächlich ist der Spuk nach 15 Minuten vorbei. Es hat aber gereicht, um ordentlich nass zu werden.

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So kommt es also, dass mein geplanter Umweg nur 25 km lang wird. Hat mir aber dennoch Spaß gemacht, den auch der Regenguss mir nicht vermiesen konnte.

Für den Rückweg von Ilsdorf nehme ich dann mein E-Bike, die Falter-Maschine, die bei Reinhard abgestellt war. Mein Resume nach dem elektrischen Wochenende lautet: Elektrisch Fahren macht Spaß, sogar mit einer lahmen 45-km/h Maschine. Trotzdem kommt so etwas für mich nicht in Frage, aber ein Elektro-Roller, der 90-100 km/h schnell ist, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich sage nur Horwin EK3!

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