Klimawandel

Klimawandel? Selbstverständlich, eindeutig Ja und für jedermann spürbar. Zum Beispiel an diesem 22. Februar des Jahres 2021.

Als hätte ich's geahnt, hatte ich die frisch geladene Batterie bereits in die Vespa eingabaut und einen kleinen Rollout ausgeführt. Wir waren also sofort startklar, als es gegen Mittag schon ca. 16°C warm war.

Der Plan ist, dass ich die Stationen Hungen, Lich, Reiskirchen, Grünberg und Laubach anfahre und dafür die mir wohlbekannten allerkleinsten Sträßchen nutze. Das Wetter ist herrlich sonnig, warm und trocken, und die Vespa schnurrt wunderbar vor sich hin. Sofort bin ich im Roller-Flow und habe viel, viel Spaß an der Fahrt.

In den vergangenen Jahren undenkbar, jetzt aber normal: Zum ersten Ausflug des Jahres nehme ich den Roller.

Im Horlofftal ist deutlich zu sehen, dass es noch Winter ist: Hier ist noch nichts grün.

Im Angesicht von Hungen bin ich ja schon beinahe in der Wetteraus, und tatsächlich ist es hier nochmal etwas wärmer als am Rande des Vogelsberges.

Noch ein bisschen über den schönsten Weg von Hungen nach Lich nachgedacht, und weiter gehts.

In Lich halte ich kurz an der ehemaligen Enfield-Werkstatt und folge dann einem klitzekleinen Hinweisschild zu einer Werkstatt. Und ich komme zu einer freien Werkstatt mit Schwerpunkt Vespa, Young- und Oldtimer, Mit dem Inhaber und einzigem Schrauber plaudere ich ein halbes Stündchen über Vespa, Moto Guzzi Falcone (die steht auch da rum) und 2-Ventil BMW-Boxer. Eine angenehme Stätte!

Noch ein Blick auf eine 250er Vespa, die ich so gar nicht kenne: Separate Lampe und Rohrlenker. Nett!

Jetzt parke ich die Vespa am Rande der Altstadt und bummele einmal durch die kleinen Gassen. Einen Cappuccino bekomme ich aber nirgendwo: Corona!

Mittlerweile ist es 16:00, aber es ist immer noch angenehm warm. So kann ich die Rückfahrt ein wenig ausdehnen und komme damit heute auf insgesamt 125 schöne Roller-Kilometer.

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