Schloss-Hopping

… mit dem Vespa-Gespann – ja, so könnte man die heutige Fahrt bezeichnen. Begonnen hat sie allerdings als Dienstfahrt, und dann wurden daraus 140 Kilometer.

Das klingt nicht viel, ist aber mit dem Gespann und bei Moped-Tempo eine ganze Menge. Hat aber richtig Spaß gemacht und wurde dann eine reine Vergnügungsfahrt.

Der gestern reparierte Tachoantrieb funktioniert prima, und ich habe das Gefühl, das Vespa-Gespann liefe schneller und besser seitdem. Ist natürlich Blödsinn, aber dann kommt die Erleuchtung: Nicht die Tachoschnecke macht die Vespa schneller, sondern die kleine Brookland-Scheibe am Seitenwagen! Genau, das muss es sein: Optimale Aerodynamik.

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Hundespaziergang, Einkaufsfahrt – ist alles erledigt und weil die Vespa so schön rennt, gibt es eine erste Verlängerung über Stangenrod und Grünberg. Die kleine Brookland-Scheibe sehe ich ab heute mit anderen Augen. 🙂

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Dann fällt mir ein, dass ich zwei stabile Haken zum Aufhängen des MG Hardtop während des Sommers brauche. Also weiter nach Freienseen in den Baumarkt, wo ich auch etwas passendes finde.

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Von Freienseen aus peile ich das erste Schloss an, und das ist natürlich das Laubacher Schloss. Vorm Eingang zur Schloss-Verwaltung entsteht dieses Foto. Mein nächstes Schloss soll das Hungener Schloss werden.

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Über das Horlofftal geht es auf Hungen zu. Hinter Ruppertsburg wird die Landschaft flacher, was meinem Gespann sehr entgegen kommt: Am Berg tut das kleine Motörchen sich schon schwer. Hier fahre ich gerade auf Villingen zu, den Heimatort der „Amigos“. Diese beiden Volksliedbarden treten im August in Ilsdorf auf und das verbreitet schon jetzt heisse Vorfreude oder auch blanke Panik.

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Da ist es, das Hungener Schloss. Der Schlosshof bleibt mir leider versperrt.

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Bei Villingen hat die Tankanzeige der Cosa Alarm gegeben und so wird der trinkfreudige Zweitakter hier komplett mit Sprit und Öl aufgefüllt.

Nun halte ich auf Lich zu und benutze dazu die B457, eine sehr gut ausgebaute und schnelle Bundesstrasse. Um kein Verkehrshindernis zu sein, verlange ich dem Roller alles ab und wir schiessen mit 80 km/h über den Asphalt. Aber natürlich überholt uns jeder PKW. Weil das zu nervig ist, verzichte ich auf Lich und biege in Langsdorf ab auf die kleinen Landes- und Kreisstrassen.

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Nun befinde ich mich im herrlich ebenen Dreieck Lich-Grünberg-Reiskirchen, wo das Gespann wahrlich in seinem Element ist.

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Ganz anders als dann später in der hügeligen Rabenau, wo ich immer wieder in den 3. Gang muss. Andererseits überhole ich hier gleich zwei Fahrzeuge direkt nacheinander – zwei starke Traktoren sind dem 200er Vespa-Motor nicht gewachsen.

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Ein Schluck Wasser, ein Blick in die Landschaft und dann geht es weiter, und zwar nach …..

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….. Geilshausen. Hier gibt es zwar kein Schloss, aber der Kirchturm sieht aus, als wäre er von einem Schloss oder einer Burg versehentlich auf die Kirche gesetzt worden. Seltsam.

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Zum ersten mal in diesem Jahr fahre ich in Atzenhain den Motorradladen von Mike Enders an und schaue nach den neuen Modellen von Honda und BMW. Gefallen tut mir die neue Enduro-Generation mit den CR-Modellen. Am 12. und 13. April ist hier wieder die Honda Roadshow und da kann so eine CR sicher mal fahren.

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