Testfahrt PK50XL

Der Tag beginnt mit Nieselregen! Dennoch geht es mit Leihhund Yellow hinaus in die Januarwelt des Jahres 2014.

Schon bald scheint dann auch die Sonne und die Temperaturen steigen. Schon erstaunlich, was hier um diese Jahreszeit los ist – vor allem, wenn ich bedenke, was gerade in den USA oder England abgeht: Schneestürme mit gefühlten -50°C und durch die Wucht der Wellen abbröckelnde Klippen. Eine tiefe, innere Ahnung sagt mir, dass auch bei uns der Winter noch lange nicht vorbei ist. Ich bin sicher, der Bursche kommt zurück.

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Um 9:00 siehts in Nieder-Ohmen noch grau und unfreundlich aus, aber …..

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….. nur 30 Minuten später wird es richtig freundlich. Das erzeugt gute Laune bei Yellow und bei mir. Entsprechend gut klappen heute auch die üblichen Trainingseinheiten.

Dann faulenze ich einen halben Tag so vor mich hin, aber als gegen 15:30 die Sonne noch einmal so richtig heraus kommt, entschliesse ich mich zu einer spontanen Fahrt mit der kleinen Vespa PK50. Immerhin steht ja noch die ausführliche Probefahrt mit dem neuen Zylinder aus – die kurze Testfahrt im November ging doch nur einmal rund um den Pudding.

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Allzu dick brauche ich mich wahrlich nicht anzuziehen und so zirkele ich den Roller in mittlerer Herbsbekleidung die Vogelsberger Steigungen hoch. Die ersten 10 Kilometer wird das Motörchen noch geschont …..

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… aber dann muss die Vespa ran. Schon die ersten Steigungen werden ganz anders genommen, als vor dem Zylindertausch.

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Mit jedem Kilometer scheint der Motor freier zu werden. Auf der langen Geraden bei Freienseen muss ich mir direkt Mühe geben, die Vespa unter 60 km/h zu halten.

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Jetzt spüre ich sogar die Kurven und muss ernsthaft darüber nachdenken, mal vernünftige Reifen zu montieren.

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Ein Blick auf die Nur-Dach-Häuser der AWO in Grünberg, und dann gehts auf die B49, wo ich das Tempo wieder runternehmen muss – sonst wäre ich hier mit 70 gefahren.

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Obwohl das Wetter für einen Vogelsberger Januar mehr als ordentlich ist, will sich kein italienisches Lebensgefühl einstellen – daran können weder Pizzeria Parma noch Vespa etwas ändern.

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Es wird dämmerig, die Temperatur sinkt – aber es macht immer noch Spaß zu fahren und die kleine Vespa läuft 1A. Endlich habe ich nicht mehr das Gefühl, den Motor vor jedem Beschleunigen quasi aufziehen zu müssen. Oder im großen Gang um die Kurve und dann einfach weiter mit Gas – das geht jetzt.

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So kann man einen Moped-Roller ertragen. Hoffentlich wird mein kleiner Capri 50 ähnlich agil. Für Heute ist’s jetzt genug mit der Fahrerei und wir machen uns auf die letzten 10 km.

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Mit dem letzten Büchsenlicht erreiche ich die heimische Garage – genau richtig, denn so langsam wird es jetzt doch richtig kühl.

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